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Alle Fotos © Insel Mainau/Peter Allgaier
(Immer-)grüne Rekorde
GROSSHERZOG FRIEDRICH I. PRÄGT DIE MAINAU BIS HEUTE –
DAS JUBILÄUMSJAHR MACHT SEIN AUSSERGEWÖHNLICHES
GÄRTNERISCHES VERMÄCHTNIS SICHTBAR.
Im Jahr 1853 erwarb Großherzog Friedrich I.
er unter anderem in Baumschulen in der
von Baden die Insel Mainau. Der Regent fand
Schweiz und im Elsass.
keine fertige Parkanlage vor, vielmehr musste
er die durchaus verwilderte Insel, deren
Ländereien an viele verschiedene Nutzer:innen verpachtet worden waren, von Grund auf
neugestalten. In über fünf Jahrzehnten entwickelte er die Insel des Deutschen Ordens zu
einem Ort mit Wegen und Aussichtsplätzen.
Er sammelte seltene fremdländische Bäume
und bestückte die Gärten mit meist exotischen P昀氀anzen. Durch die Zusammenarbeit
mit seinem Hofgärtner Ludwig Eberling entstand eine wertvolle Parkanlage, die der Großherzog gerne als „mein Paradies“ bezeichnete.
Besonders die Bäume hatten es dem Großherzog angetan. Zwar gab es auch schon aus
der Esterházy-Zeit fremdländische Gehölze
auf der Mainau, Friedrich I. aber ließ gezielt auf dem Plateau der Insel Bäume und
Sträucher – vornehmlich aus Nordamerika
und Asien – anp昀氀anzen. Die P昀氀anzen erwarb
10 | GARTENERLEBNIS MAINAU
1 | Großherzog Friedrich I. von Baden gilt als Parkbegründer der Mainau.